FAQ / Hilfe
Wir haben für Sie die wichtigsten Themen zusammengestellt und werden diese in regelmäßigen Abständen aktualisieren - öfter mal reinschauen lohnt sich.
Mit meinem Auftrag ist etwas schiefgelaufen?
Wir wünschen uns zufriedene Kunden! Wenn Sie eine Reklamation haben, kontaktieren Sie uns bitte über unser Supportformular. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Bitte senden Sie uns keine Bestellungen zurück, ohne sich zuvor mit uns in Verbindung gesetzt zu haben. Nicht ausreichend frankierte Rücksendungen werden von uns nicht angenommen, sofern dieses nicht vereinbart wurde.
Wie hoch ist der Beschnitt meines Motivs?
Bitte beachten Sie, dass aus produktionstechnischen Gründen mit 3% Überlappung belichtet wird. Ihr Motiv wird also um diese 3% bei der Belichtung vergrößert, sodass an den Bildrändern ein minimaler Teil Ihres Motivs wegfällt. In der Saal Design Software und in unserem Online Shop wird Ihnen dieser Bereich als rote Linie angezeigt.
Sowohl in der Saal Design Software als auch im Online Shop können Sie zwischen zwei unterschiedliche Einstellungen wählen:
- Beschnitten
- Unbeschnitten
1. Beschnitten
Das exakte Seitenverhältnis in Pixel ist die entscheidende Größe für die Skalierung und damit für den möglichen Beschnitt. Die dpi-Zahl spielt bei der Ausschnittberechnung/Skalierung keine Rolle. Zur Vereinfachung hier nun ein paar Beispiele: Ein Kunde liefert eine Datei mit 1808 x 2787 Pixeln (Seitenverhältnis ungefähr 2:3) Er möchte die Ausbelichtung dieser Datei auf dem Format 20 x 30 cm (Seitenverhältnis 2:3, tatsächliche Papiergröße 20,3 x 30,5 cm). Maßgebliches Kriterium ist die kürzere Seite (Breite der Datei) Die Online-Print-Software nimmt nun den Dateiwert für die kürzere Seite (Papierbreite) als gegeben und berechnet den Dateiwert für die längere Seite im exakten Seitenverhältnis.
Berechnung: 20,3 : 1808 x 2787= 31,29 cm
Formel: Papierbreite dividiert durch die Breite der Datei in Pixel multipliziert mit der Länge der Datei in Pixel = errechnete Papierlänge bei vorgegebener Breite Der errechnete Wert wird nun mit dem vorgegebenen Wert des Ausgabeformates verglichen. Die sich ergebende Differenz ist später als Beschnitt der Bilddatei sichtbar. In diesem Fall (errechnete Dateilänge 31,29 cm / Ausgabeformat 30,5 cm) wird die Bilddatei um ca. 8 mm beschnitten. Durch die Zentrierung des Bildes ist der Beschnitt rechts und links 4 mm. Dieser rechnerische Beschnitt kann in der Praxis auch etwas größer ausfallen, da ein d-lab mit Toleranzen von ca. 2% arbeitet.
Warum ist der Beschnitt der Bilddatei auf der Längsseite so groß?
Durch die Ausbelichtung einer 2:3 Datei (analoges Format) auf einem 3:4 Ausgabeformat
Beispiel: Der Kunde mit der Bildgröße 1808 x 2787 Pixel (Seitenverhältnis 2:3) möchte die Ausbelichtung auf dem Ausgabeformat 20 x 27 cm (3:4)
Berechnung: 20,3 : 1808 x 2787 = 31,29 cm
Formel: Papierbreite dividiert durch die Breite der Bilddatei in Pixel multipliziert mit der Länge der Bilddatei in Pixel = errechnete Papierlänge bei vorgegebener Breite Es entsteht ein Beschnitt von 4,09 cm insgesamt. Dies entspricht der Differenz von 31,29 cm Bildlänge bei exaktem 2:3 Format zu 27,2 cm Länge des Ausgabeformates. Damit werden rechts und links jeweils 2,045 cm von der Bilddatei abgeschnitten.
Warum ist der Beschnitt der Bilddatei auf der kurzen Seite (Bildbreite) so groß?
Durch die Ausbelichtung einer 3:4 Datei (digitales Format) auf einem 2:3 Ausgabeformat.
Beispiel: Ein Kunde liefert eine Datei mit einer Größe von 1574 x 2098 Pixel (3:4 Digitalformat) Er möchte die Ausbelichtung auf 10 x 15 cm. Dies ist ein 2:3 Format mit einer tatsächlichen Papiergröße von 10,2 x 15,2 cm) Die Software erkennt nun, dass die bisher angewendete Systematik zu keinem guten Ergebnis führt und kehrt die Systematik um, d.h. sie passt die längere Seite der Datei dem Ausgabeformat an.
Berechnung: 15,2 : 2098 x 1574 = 11,40 cm
Formel: Länge Ausgabeformat dividiert durch die Bildlänge in Pixel, multipliziert mit der Bildbreite in Pixel = errechnete Papierbreite bei vorgegebener Länge Es entsteht nun auf der kurzen Seite (Papierbreite 10,2 cm) ein Beschnitt von 1,2 cm, d.h. 0,6 cm oben und unten.
Wichtig: Hochformate werden als solche erkannt und von der Software gedreht. Der möglicherweise entstehende Beschnitt ist einzig von dem Seitenverhältnis und dem gewählten Beschnittmodus abhängig.
2. Unbeschnitten / Weiße Ränder
Wurde der Vollbildmodus gewählt, versucht die Software die komplette Bilddatei auf dem Ausgabeformat darzustellen. Maßgebliches Kriterium ist die längere Seite der Datei unter Berücksichtigung des Seitenverhältnisses. Wenn Sie Ihre 3:4 Bilddatei auf einem 2:3 Ausgabeformat ausbelichten lassen wollen, kann es dann zu weißen Rändern rechts und links kommen, wenn die lange Seite Ihrer Bilddatei nicht der langen Seite des Ausgabeformates entspricht. Passt die lange Seite der Bilddatei auf die lange Seite des Ausgabeformates kann es zu weißen Rändern oben und unten kommen.
Verdeutlichung zwischen Vollbildmodus und Ausschnittmodus
Wir verwenden hierzu das Beispiel des Kunden, der eine Ausbelichtung auf 20 x 30 cm bei einer Dateigröße von 1808 x 2787 Pixeln wünscht. 1808 x 2787 Pixel (Seitenverhältnis ungefähr 2:3)
Berechnung: 30,5 : 2787 x 1808 = 19,78 cm
Formel: Länge Ausgabeformat dividiert durch die Länge der Bilddatei in Pixel, multipliziert mit der Breite der Bilddatei in Pixel = errechnete Papierbreite bei vorgegebener Länge. Der errechnete Wert ist die einem exakten 2:3 Seitenverhältnis entsprechende Breite bei einer vorgegebenen Länge von 2787 Pixel. Es wird nun die neu berechnete Bilddatei von 19,78 x 30,5 cm auf dem Ausgabeformat 20,3 x 30,5 cm ausbelichtet und es entstehen oben und unten weiße Ränder.
Auflösung, Farbraum und Dateiformate
Saal Digital unterstützt die gängigen Dateiformaten JPEG und PNG. Damit Ihre digitalen Bilder so schnell wie möglich übertragen werden können, sollten Sie das JPEG-Format nutzen, da es die Datenmenge erheblich reduziert.
Farbraum RGB
Bitte legen Sie Ihre Bilder in RGB an.
Dateiformat JPEG
Zur Verringerung der Dateigröße und damit Erhöhung der Übertragungs-geschwindigkeit können Sie Ihre Bilder als JPEG abspeichern. Für eine optimale Qualität Ihrer Bilder empfehlen wir die Qualitätsstufe 90. Eine zu hohe Komprimierung (unter 70) führt zu einer stark verringerten Bildqualität, besonders bei plakativen Farben wie Rot gut sichtbar. Bei der Verwendung von Adobe Photoshop können Sie Ihre Bilder mit einem Verhältnis von 8 oder höher komprimieren. Diese Werte führen nicht zu einem sichtbaren Qualitäts- oder Detailverlust. Nicht komprimierte Dateien (z.B. TIFF oder Photoshop PSD) lassen sich ganz leicht in komprimierte Dateien umwandeln, indem Sie diese einfach als JPEG abspeichern.
Optimale Dateiauflösung für qualitativ hochwertige Abzüge
Die optimale Dateiauflösung ergibt sich aus den Bilddetails, der Dateigröße und der maximal möglichen Auflösung des Ausgabegerätes.
Verfügen Sie über eine schnelle Internetverbindung sind auch größere Dateien kein Problem.
Für eine exzellente Bildqualität sollten Sie eine Auflösung von 300-400 dpi (120 Pixel/cm) verwenden. Bei dieser hohen Auflösung sind die Dateien größer als bei niedrigerer Auflösung. Für eine gute Ausgabequalität sollten Sie eine Auflösung von 200 dpi (80 Pixel/cm) verwenden. Die Mindestauflösung beträgt 100 dpi (40 Pixel/cm).
| Megapixel | Pixel | gute Qualität |
befriedigende Qualität |
|---|---|---|---|
| 1,5 | 1024 x 1360 | 9 x 13 cm | 10 x 15 cm |
| 2,1 | 1200 x 1600 | 10 x 15 cm | 13 x 18 cm |
| 3,1 | 1536 x 2048 | 13 x 18 cm | 20 x 30 cm |
| 4,3 | 1800 x 2400 | 20 x 30 cm | 30 x 45 cm |
| 6,0 | 2008 x 3032 | 30 x 45 cm | 40 x 50 cm |
Bilder für eine optimale Ausgabequalität bearbeiten: Die Ausgabequalität hängt mit der Bildkomprimierung und den Dateiformaten Ihrer Bilder zusammen. Das Dateiformat beim Herunterladen von Bildern aus der Digitalkamera ist meist JPEG (die Komprimierung durch dieses Dateiformat wird wegen des eingeschränkten Speichers der Digitalkamera verwendet). Jede Komprimierung von Bildern führt zu Detailverlusten, auch wenn sie nicht mit bloßem Auge erkennbar sind. Um weitere Detailverluste zu vermeiden bearbeiten Sie Ihre Bilder folgendermaßen: Laden Sie die Bilder aus Ihrer Digitalkamera herunter (mit dem von Ihrer Kamera unterstützten komprimierten Standarddateiformat). Speichern Sie Ihr Bild in einem nicht komprimierenden Dateiformat ab (z.B. als TIFF oder Adobe PSD). So können Sie Ihr Bild bearbeiten und ändern ohne mit jedem Speichern immer wieder neu zu komprimieren, was zu Detailverlusten führen könnte. Sobald Sie die Bearbeitung Ihres Bildes abgeschlossen haben, speichern Sie es in einem komprimierenden Dateiformat (JPEG), um die Dateigröße zu verringern. Übersenden Sie dann das komprimierte Bild über unsere Software oder den Online shop an unser Fachlabor. Je kleiner die Datei, desto schneller die Übertragung.
Was ist eigentlich ein Farbprofil?
Der RGB-Farbwert besteht aus drei Stellen. Der erste Wert steht dabei für den Rotanteil (R), der zweite für den Grünanteil (G), der dritte für den Blauanteil (B). So ergeben 255-255-255 die Farbe "Reinweiß" und 0-0-0 die Farbe "Reinschwarz". Jeder der sich näher mit einer Bildbearbeitungssoftware beschäftigt hat, hat auf diese Weise bereits eine Farbe ausgewählt. Relativ gesehen sind damit die Verhältnisse in einer Pixeldatei klar: Jedem Bildpunkt wird ein RGB-Wert zugeordnet, höhere Zahlen entsprechen einer höheren Helligkeit des entsprechenden Farbanteils. Was aber bedeutet "Reinweiß" aber tatsächlich? Der RGB-Wert bestimmt nur die relativen Verhältnisse in einer Datei; Welcher reale Farbwert mit 255-127-0 tatsächlich gemeint ist, ist eine Zusatzinformation, die man in einem sogenannten "Farbprofil" ablegen kann. Ein Farbprofil ist eine Tabelle, die RGB-Werten die Normfarbwerte eines Standardfarbraums zuordnet, zum Beispiel L*A*B*, sRGB oder AdobeRGB (1998). Die Kombination aus RGB-Wert und Farbprofil liefert damit die vollständige Information über die tatsächlich gemeinten Farbwerte, die man nur mit relativ teuren Spezialmessgeräten, sogenannten Spektralfotometern, messen kann.




















































