Farbdarstellungssystem, das auf der Addition der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau basiert. Z.B. werden Fernseh- und Computermonitorbilder basierend auf diesem Verfahren erzeugt.
Abk. für „Advanced Photo System“; Kamera- bzw. Filmsystem wurde 1996 mit dem Ziel eingeführt, die Handhabung zu vereinfachen und den klassischen Kleinbildfilm kurz- bis mittelfristig abzulösen. Der APS-Film schließt das Negativ staub- und kratzfest permanent in der Patrone ein und erlaubt drei Aufnahmeformate (C für Classic: 17 x 25,5 mm; H für HDTV: 17 x 30 mm; P für Panorama: 12 x 30 mm). Verglichen mit dem Kleinbildfilm ist die Bildqualität eher mäßig. Aufgrund der anfänglich hohen Preise (Kameras, Filme, Entwicklungskosten) und der rasanten Verbreitung Digitaler Kameras konnte das System sich nicht am Markt durchsetzen.
Ein alter Standard der „American Standards Association“, der die Filmempfindlichkeit angibt. Dieser wurde durch ISO-Norm abgelöst. Eine Verdoppelung der Empfindlichkeitszahl ist eine Verdoppelung der Empfindlichkeit.
Seiten werden immer etwas größer gedruckt als sie tatsächlich benötigt werden. Nach dem Druck wird dieser Überschuss wieder abgeschnitten. Dies ist verarbeitungstechnisch notwendig um Toleranzen beim Schneiden auszugleichen.
Ein Browser ist ein Programm zur Darstellung von Angeboten im Internet, z.B. Webseiten. Die gängigsten Browser sind der Internet Explorer und Netscape.
Abk. für „Compact Disc Read Only Memory“; Massenspeichermedium der auf digitalem Wege Daten wie Ton, Videos, Text, Grafik und Bilder auf einer optische Speicherplatte mit laseroptischer Abtastung speichert.
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key als Tiefe durch Schwarz.
zukunftsweisendes Standard-Bildformat für die Aufzeichnung von Bilddaten z.B. auf digitalen Speicherkarten. Außer den Bilddaten enthält jede Datei noch zusätzlich spezielle Kameradaten, wie z. B. Datum und Uhrzeit.
Abstimmung zwischen Hard- und Software. Besonders bei der Bildbearbeitung wichtig, so können Bilder auf verschiedenen Monitoren sehr unterschiedlich dargestellt werden. Um dies zu vermeiden sollte der Monitor des Computers kalibriert werden, was mit Hilfsmitteln verschiedener Bildbearbeitungsprogramme möglich ist.
Kalibrierung von allen an der Verarbeitung von Farbbildern beteiligten Peripheriegeräten wie Monitoren, Scannern, Farbdruckern, usw. Mit Hilfe eines Farbmanagementsystems werden beispielsweise die Daten eines digitalen Bildes zunächst in Werte für einen Standardfarbraum umgerechnet. Anschließend werden diese Daten dann so aufbereitet, dass die Bilder in korrekten Farben gedruckt werden können.
Bezeichnet eine falsche Wiedergabe von Bildinformationen, z.B. Punkte auf einer eigentlich weißen Fläche. Diese werden oft hervorgerufen, wenn die Technik im Grenzbereich arbeitet z.B. bei zu wenig Licht.
Informiert über spektrale Energieverteilung und somit über die Farbqualität einer Lichtquelle. Die Temperatur einer Farbe wird in Kelvin (K) angegeben. Die Wahl der richtigen Farbtemperatur ist wichtig, damit ein Motiv in den korrekten Farben aufgenommen wird. Das für das menschliche Auge sichtbare Spektrum liegt zwischen ca. 2790 und 11000 Kelvin. Die internationale Norm für mittleres Sonnenlicht beträgt 5500 Kelvin.
Gibt die maximale Zahl von darstellbaren Farbtönen an und wird in Bit angegeben. Die Anzahl der max. darstellbaren Farben errechnet sich aus der Potenz 2^x wobei x für die Farbtiefe steht. So hat z.B. eine Digitalkamera mit 24-bit-Farbtiefe 8 Bit pro Grundfarbe (3 x 8 Bit = 24 Bit) und kann insgesamt 2^24 = 16,7 Millionen Farben verarbeiten.
FlashPix ist ein von Kodak, Microsoft, Live Picture und Hewlett Packard gemeinsam als offener Industriestandard entwickeltes Bildformat zur Verarbeitung und Speicherung digitaler Bilddaten. Der Vorteil besteht in der multifunktionalen Bildarchitektur, bei der jedes digitale Bild nicht mehr in Reihen und Linien sondern in 64 x 64 Pixel großen Basiszellen („tiles“) mit verschiedenen Auflösungsebenen gespeichert wird. Jedes Pixel im Großbild repräsentiert als Objekt nach dem OLE-Prinzip (Object Linking and Embedding) die Gruppe der wesentlich feiner aufgelösten Pixel in der nächst höheren Auflösungsgruppe. Hierdurch ist eine schnellere Bearbeitung und Datenübermittlung möglich, da erst bei der endgültigen Bildausgabe mit Feindaten gearbeitet wird.
Grad der Steilheit des geradlinigen Teils der Schwärzungskurve; Dieser beschreibt das Kontrast-Wiedergabevermögen einer Emulsion. Wünscht man eine harte, kontrastreiche Wiedergabe, benötigt man eine steile Gradation, für weiche, kontrastarme Darstellung eine flache Gradation.
Abk. für „International Standard Organisation“. Internationales Gremium zur Festlegung von weltweiten Standards. In der Regel wird hiermit die Lichtempfindlichkeit einer Digitalkamera im Vergleich zur Empfindlichkeit eines chemischen Filmes angegeben.
Abk. für „Joint Photographic Experts Group“. Verbreitetes Dateiformat zur Speicherung von Bilddateien; Es ist ein verlustbehaftetes Dateiformat, d.h. dass die Bilddateien vor jedem Speichervorgang komprimiert werden und dabei, je nach Kompressionsstufe, mehr oder weniger Bilddetails unwiderruflich verloren gehen.
Sobald ein Film (oder Fotopapier) belichtet wird, zerfallen wenige Silberhalogenidkristalle zu atomarem Silber, den „Silberkeimen“. Dieses noch nicht sichtbare Bild nennt man „latentes Bild“. Das wenige Licht, das durch die Kamera auf den Film gefallen ist, verändert das Aussehen des Filmes jedoch nicht.
Lomo kommt aus dem russischen und bedeutet auf deutsch übersetzt „Leningrader mechanisch-optische Werke“. Es ist eine besondere Art der Fotografie, die in den letzten Jahren viele Anhänger gefunden hat und nichts mit normaler Fotografie zu tun hat. Meist verwendet man eine spezielle „LOMO“-Kamera mit einem 32 mm Objektiv und einer Lichtstärke von f=2,8. Der „Lomograf“ nutzt bei Fotografieren quasi nie den Sucher der Kamera. Er fotografiert alles, was er sieht, Hauptsache es ist verwackelt, körnig oder sonst irgendwie schrill und anders. Es gibt auch neue LOMO-Kameras mit 4 kleinen Objektiven nebeneinander, ähnlich einer Passbildkamera. Somit bekommt man 4 verschiedene Fotos in Folge auf ein Foto. Dabei werden alle Objektive nacheinander ausgelöst. Mehr Infos unter www.lomo.de
Megapixel wird in der Fotografie genutzt für die Angabe der Auflösung Digitaler Kameras. Dieser beschreibt die Anzahl der lichtempfindlichen Bildpunkte auf dem Bildwandler einer Digitalkamera.
Spezielles Wechselspeicherkarten-Format der Firma Sony. Deshalb meist nur in Sony-Digitalkameras bzw. in Sony Produkten einsetzbar. Diese lassen sich aber mittels Adapter an PCs andocken.
Mittelformat bezeichnet das analoge Rollfilm-System. Dieses unterscheidet sich in der Größer vom Kleinbild-Filmformat. Die Standard-Aufnahmeformate bei Mittelformat sind heutzutage 4,5 x 6 cm, 6 x 6 cm, 6 x 7 cm und 6 x 9 cm. Für diese Formate kommen spezielle Kameras (meistens mit Lupen-Schacht oder mit Spiegelreflexsucher) zum Einsatz.
Störende Überlagerungsmuster, wenn Bildraster unterschiedlicher Auflösung übereinander gelegt werden; Besonders störender Effekt beim Einscannen gedruckter Bilder, da das Druckraster meist nicht mit dem der gewählten Scannerauflösung übereinstimmt.
Der mit einer speziellen lichtempfindlichen Emulsion beschichtete Negativ-Film zeigt nach der Belichtung und Entwicklung die Aufnahmen in komplementären Helligkeitswerten.
Ein spezielles, von Kodak und Philips entwickeltes Verfahren, zur digitalen Speicherung herkömmlicher Kleinbild-Fotos oder Dias auf einer CD-ROM. Die Bilder können mit einem CD-ROM-Laufwerk direkt in den Computer geladen und weiterbearbeitet werden.
Beschreibt den Bereich in dem sich auf einem Bild die Schärfe räumlich ausdehnt. Die Schärfentiefe ist abhängig von der eingestellten Blende, der verwendeten Brennweite und des Fokussierpunktes.
Weit verbreitetes Wechselspeicherkarten-Standard. Aktuell in 3,3 V-Ausführung erhältlich (früher auch 5 V). Sie verfügen nicht über einen eingebauten Controller (Speicherverwaltungsbaustein), sind deshalb kostengünstiger in der Produktion, flacher (Bauhöhe: 0,76 mm) und leichter (ca. 2 Gramm). Da die Speicherverwaltung befindet sich hierbei in der Kamera. Hierbei ist auf die richtige Firmware zu achten, da es sonst zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. Diese lassen sich aber mittels Adapter an PCs andocken.
Kameratyp, bei dem das Bild über einen Spiegel in den Sucher umgelenkt wird. Während des Auslösens klappt der Spiegel hoch und lässt das Licht auf die Bildebene auftreffen, wobei gleichzeitig der Verschluss geöffnet wird.
Abk. für „Tagged Image File Format“; Klassisches Dateiformat zur verlustfreien Speicherung von Bilddateien. Es kann mit einer verlustfreien Komprimierungsmethode (meistens so genannte LZW-Komprimierung) kombiniert werden.
Von einer Echtfarbdarstellung wird gesprochen, wenn am Bildschirm oder im Ausdruck ein Bild mit mindestens 16 Millionen Farbnuancen wiedergegeben wird.
Abk. für „Universal Serial Bus“. Es handelt sich um eine serielle Datenschnittstelle, welches aus der seriellen RS232c-Schnittstelle weiterentwickelt wurde. Im Vergleich zur RS232c-Schnittstelle bietet die USB-Schnittstelle eine wesentlich schnellere Datenübertragung (bis zu 1,5 MByte pro Sekunde), eine einfacherer Handhabung (Plug and Play) sowie die Möglichkeit, durch Verkettung bis zu 127 USB-Geräte an einer Schnittstelle zu betreiben.