Juli
16.

Kommentare:0   Kategorie: Schon gewusst?, Tags: Schon gewusst

Für den Start unserer neuen Rubrik „Gastautoren“ konnten wir Christian gewinnen. Christian ist begeisterter Blogger und Hochzeitsfotograf aus Wien, der sich vor kurzem unser Fotobuch einmal näher angeschaut und darüber berichtet hat (http://christianmari.at/saal-fotobuch-mit-geschenkbox-test/) Eine weitere Leidenschaft ist die Streetphotography, gerne auch verbunden mit Reisen in schöne Städte. Daraus entstand recht schnell die Idee, dass Christian zum Thema „Urlaubs- bzw. Reisefotografie“ etwas verfasst.

Falls ihr selbst einmal einen Gastbeitrag verfassen möchtet, sendet uns eine Email zu dem Stichwort „Gastbeitrag“ an support@saal-digital.de   

Jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf euer Feedback und eure Herangehensweise an das Thema „Urlaubs- und Reisefotografie“.

 

Hallo liebe Fotofreunde,

ich habe die Chance bekommen bei Saal Digital als Gast einen Blogbeitrag zu verfassen. Als Thema haben wir die Urlaubs- & Reisefotografie gewählt.

Mein ersten Ansatz war natürlich der, dass ich euch schreibe, dass ihr die Akkus laden, Objektive reinigen sollt, sowie daran zu denken, genug Speicherkarten mitzunehmen...

Aber das findet sich in jedem anderen Blog sowie den Fachzeitschriften...

 - Das ist langweilig!

Da ihr euch für außergewöhnliche Produkte von Saal Digital interessiert, möchte ich euch auch einen etwas anderen Zugang zur Reise- bzw. Urlaubsfotografie zeigen, möglicherweise findet ihr ihn ja auch außergewöhnlich und er hilft euch bei eurer Weiterentwicklung.

1.)   Keep it simple - Halte es einfach!

Das ist bei meiner Art der Reisefotografie die Grundlage. Eine Kamera, max. zwei – drei Objektive (Superzoom mit guter Qualität, Weitwinkel und lichtstarke, normale (Fest-)Brennweite). Akkus & Speicherkarten dazu, sowie ein kleiner Laptop als Pufferspeicher und Backup. Thats it!

Eventuell noch ein kleines & leichtes Stativ. Das ist aber selten. Ich arbeite mit Kameras mit Micro-Four-Thirds-Standard. Das ist für mich ideal. Geringes Gewicht und dennoch ein Wechselobjektiv-System mit hervorragender Bildqualität.

Meiner Erfahrung nach, ist die Ausrüstung bei Weitem nicht das Wichtigste, um tolle Fotos vom Urlaub mit nach Hause zu bringen. Wesentlich wichtiger sind das fotografische Auge, sowie die Möglichkeit, die Kamera im richtigen Moment zur Hand zu haben. Das führt mich geradewegs zu Punkt zwei.

Reisefotografie - Vorbereitende Gedanken

2.)   Tell them a story - Erzähle ihnen eine Geschichte!

Natürlich gibt es eine Menge „Regeln“, ein Bild interessant „aufzubauen“. Ja klar. Darüber könnte ich noch viele Blogartikel verfassen.

Aber mitunter die wichtigste Regel ist,

- mit seinen Bildern Geschichten zu erzählen -

Insbesondere in der Reisefotografie, noch wichtiger, wenn ihr plant, ein Fotobuch nach eurer Reise zu erstellen! Die Betrachter eurer Fotos waren nicht am gleichen Ort die ihr. Die haben nicht gesehen, was ihr gesehen habt. Sie haben nicht die Gerüche in der Nase gehabt und nicht den Wind auf der Haut gespürt...Diese Eindrücke gilt es beim Betrachter zu erwecken. Wenn das Bild dem Betrachter nicht erklärt werden muss, dann ist es schon mal ein gutes Foto.

Packt vor allem nicht zu viel auf ein Bild. Das verwirrt den Betrachter. Weniger ist mehr!

Ein kleines Beispiel: Klassisches Strandfoto. Viel Himmel, viel Sand, verschiedenfarbige Sonnenschirme, Menschen, ein kleiner Streifen am Horizont. Vielleicht ein paar Wellen... Ok, ist klar - Strand!!

Aber die Story „Strand, Sommer, Sonne, Spaß“ lässt sich mit einem Bild einer Sandburg  mit roter Schaufel und im Hintergrund ein paar unscharf abgebildeten Personen besser erzählen. Was meint ihr?

 Reisefotografie - Vorbereitende Gedanken

3.)   Be curious – Sei neugierig!

Ganz wichtig in der Reisefotografie!

- Seid neugierig –

Blickt hinter alle möglichen Ecken und beispielsweise Innenhöfe. Dort spielt sich das unbekannte Leben ab. Verlasse (immer wieder) die Touristenpfade und geht abseits davon. Neben den ausgetretenen Pfaden lässt sich das regionale Leben am besten einfangen, dort ist es möglich fremden Kulturen zu begegnen.

Wechselt zudem den Standort. Nutzt Vogel- & Froschperspektive, um interessante Bilder zu erhalten.

Fangt zudem mit der Kamera Details ein. Details sind die Würze in eurer Reisefotografie. Sie erzählen die Geschichte eines tollen Urlaubs. Damit könnt ihr euch und andere noch viele Jahre begeistern.

Ich wünsche euch tolle Sommertage und viel Spaß beim Fotografieren!

Wer ich bin und was ich sonst noch so fotografiere, könnt ihr auf meiner Homepage sowie auf meinem Blog sehen:

christianmari.at und christianmari.at/blog

Reisefotografie - Vorbereitende Gedanken

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